Die erste Zeit an der LWG Veitshöchheim

Wie ist es nun als Studierender an der LWG Veitshöchheim? Und wie ist überhaupt das Leben im Wohnheim mit all den anderen Gärtnern und Winzern? Wie sind die Zimmer und auch das Essen?

Ja das sind alles Fragen, die man in der ersten Zeit all seinen Familienangehörigen, Bekannten und Freunden zu beantworten hat und die sicherlich auch euch als vielleicht (oder natürlich auf jeden Fall) bald “Neu-Veitshöchheimer” interessieren.

Euer Zimmer im Wohnheim

Da die Schule in Bayern immer an einem Dienstag beginnt, besteht für euch die Möglichkeit bereits am Montag anzureisen und euer Zimmer zu beziehen. Die Zimmer liegen im Wohnheim, direkt neben dem Schulgebäude und sind auf unterschiedliche Blöcke verteilt: Block A, B und C.

Block A ist der erste Wohnblock, den man direkt am Weg zwischen Mensa und Schule findet. Dort hat der Hausmeister Herr Giesicke sein Büro, der Computerlehrsaal 2 und der Kraftraum befinden sich dort und – sehr wichtig – auch die Wohnheimbar ist dort im Erdgeschoss angesiedelt. Block B ist dann etwas zurückgesetzt an Block A angebaut und noch einmal weiter hinten befindet sich Block C. In allen Blöcken und auf allen Stockwerken (Erdgeschoss, 1. und 2. Stock) befinden sich Küchen, die die Studierenden nutzen und auch selbst pflegen können.

Der erste Schultag

Nun hat man ja schon des Öfteren einen “ersten Schultag” gehabt, aber doch ist dieser ein ganz besonderer. Viele neue Gesichter, die Frage wer denn nun mit mir in der Klasse ist und wo muss ich denn überhaupt genau hin? Erste Anlaufstelle: Aula. Dieser große Saal, der sich nicht zu verfehlen über zwei Stockwerke erstreckt, wird euch in eurer Laufbahn an der LWG Veitshöchheim noch öfters begegnen.

Tipp: Natürlich setzen sich immer alle in die hinteren, oberen Reihen, aber dort ist weder die Luft besser, noch sieht man mehr und der liebe Herr Schulleiter – Herr von Mansberg – freut sich sehr wenn er vorne nicht alleine ist. Also traut euch auch nach vorne, niemand beißt 😉

Nun an eurem ersten Tag gibt es viel Organisatorisches, Unterschriften und Regelungen zu besprechen. Und auch die ersten Tests werden gleich geschrieben. Aber keine Angst, es ist wirklich nicht schlimm! Zwei Tests, in Englisch und IuK (=Informations- und Kommunikationstechnik, also Informatik), stehen an. Sinn hinter dieser Sache ist, dass man den Unterricht in kleineren Gruppen abhalten kann. Dazu werden die unterschiedlichen Vorkenntnisse abgeprüft, damit man dann mit “Gleichgesinnten” in einer Gruppe ist. Aber wie gesagt, es ist nichts dramatisches und es reißt euch keiner den Kopf ab!

Danach treffen sich die einzelnen Klassen dann das erste Mal in ihren Zimmern und man lernt seine Klassenkameraden kennen. Keine Sorge vor all den neuen Namen, jeder bekommt ein hübsches Namensschild inklusive Motivationsspruch auf der Rückseite.

Und schon ist auch der erste Tag geschafft!

 

Die ersten Wochen

In den einzelnen Fächern gibt es von nun an unzählige Namensrunden und die Lehrer beginnen allmählich mit dem Unterrichtsstoff. Aber auch ihr habt die Ehre, wie alle Jahrgänge vor euch, eine Team-Maßnahme als Klasse zu erleben. Dabei lernt ihr euch in drei Tagen unter Anleitung einer Psychologin richtig gut kennen und bekommt ein Gespür für eure Gemeinschaft. Spiele, nachdenkliche Gespräche und das Gestalten eines Logos für eure Klasse stehen auf dem Programm.

Und auch die Sicherheit ist natürlich ein wichtiger Aspekt, den man als zukünftiger Meister oder Techniker nicht außer Acht lassen darf. Deshalb beehrt jede Klasse die SVLFG – die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau oder kurz die Berufsgenossenschaft. Über mehrere Tage verteilt wird euch alles zum Thema Arbeitsschutz und Sicherheit näher gebracht. Dieser Kurs wird mit einem Test beendet und danach dürft ihr euch “Sicherheitsbeauftragter” nennen.

Die Mensa

Auch das leibliche Wohl darf nicht zu kurz kommen. Denn wer viel denkt, braucht auch Futter für die Gehirnzellen 😉

Die Mensa ist quasi das erste Gebäude, das ihr seht wenn ihr das LWG-Gelände von “der Steige” her betretet. Morgens wird ein reichliches Frühstücksbuffet präsentiert und in der großen Pause von 9:05 – 9:30 Uhr wechseln sich jeden Tag unterschiedliche Snacks ab. Auch einen tollen Bäckerwagen gibt es, der in der Pause hinter dem Schulgebäude hält und sein Kommen vorher mit Hupen ankündigt. Mittags dann erwartet euch nach Wahl eine Suppe, Hauptgericht (sowohl mit Fleisch, als auch ohne) mit Beilagen, Salat vom Buffet, Nachspeise und Kaltgetränke. Und zu Abend gibt es wieder Buffet – also ihr seht die Verköstigung ist sehr großzügig!

Die Bezahlung läuft über Magnetkarten, die ihr am ersten Tag erhaltet und immer wieder an der Kasse aufladen könnt. Und das Essen wird wirklich zu sehr studierendenfreundlichen Preisen angeboten!

 

Also wie ihr seht, die erste Zeit an der LWG Veitshöchheim ist sehr abwechslungsreich und die Zeit vergeht wie im Flug! Ihr werdet euch schnell einleben, neue Freundschaften schließen und euch bald an alles gewöhnt haben. Lasst euch nicht unterkriegen und genießt die Zeit 😉

 

PS: Wenn ihr noch spezielle Fragen zur Schule, Mensa, Wohnheim oder allgemein habt, dann schreibt das in die Kommentare!

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Julia ist leidenschaftliche Gärtnerin und liebt ihre Arbeit in der Baumschule und im elterlichen Garten. Sie experimentiert gerne mit den unterschiedlichsten Obst- und Gemüsesorten und liebt alles aus der Natur, was man direkt naschen oder verarbeiten kann. Die Liebe zu Bienen hat sie von ihrem Opa geerbt und besucht das Wahlfach „Bienenkunde“ an der LWG.
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