Süß, saftig, sortenreich – was unsere Melonenverkostung im Unterricht gezeigt hat

Könntest du alle Melonen, die du im Supermarkt findest, wirklich auseinanderhalten?

Zwischen großer Wassermelone, kleiner „Mini-Melone“, glatt- oder netzschaligen Zuckermelonen, gelb, grün und orange – das braucht etwas Übung.

Um darüber ein besseres Verständnis zu bekommen, haben wir das Thema Melone im Fach „Gemüsebau“ im Technikerjahr genutzt, um nicht nur die Theorie zu lernen, sondern auch bei einer Verkostung direkt Unterschiede erkennen zu können.

Schon beim ersten Blick auf den angerichteten Tisch wurde klar: Hinter dem Sammelbegriff „Melone“ verbirgt sich eine große Vielfalt. Gärtnerisch gesehen haben alle getesteten Typen eines gemeinsam: Melonen sind kein Obst, sondern Fruchtgemüse. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und sind damit eng verwandt mit Kürbis, Gurke und Zucchini. Zuckermelonen zählen zur Gattung Cucumis Art melo, die Wassermelone zur eigenen Gattung Citrullus Art lanatus.

Für die Verkostung wurden typische Vertreter aus dem Handel zusammengestellt:

klassische Wassermelonen
(als kleinere „Snack“-Varianten)

netzschalige Zuckermelonen
(Cantaloupe- und Galia-Typen)

glattschalige Zuckermelonen
(Honig-Melone-Typen)

Schon äußerlich lassen sich deutliche Unterschiede erkennen: das Netz der Schale, Färbung (von dunkelgrün bis kräftig gelb), Fruchtform und Fruchtgröße. Beim Aufschneiden kamen weitere Merkmale dazu: Fruchtfleischfarbe von hellgrün über gelb bis intensiv orange, sowie unterschiedliche Dicke und Länge der Samenhöhle.
Mehr als nur „süß und saftig“, sowie der Titel uns verrät.
Im Vordergrund der Verkostung standen sensorische Kriterien: Textur, Saftigkeit, Süße und Aroma.

Nach ausreichender Verkostung zeigten die Rückmeldungen der Teilnehmenden ein klares Bild: Die Cantaloupe-Melone konnte als geschmacklicher Sieger,
hellfleischige Typen wie die Honigmelone als erfrischend bzw. Allrounder und die Wassermelone mit ihrer besonderen leicht “körnigeren” Struktur als ein besonderes Erlebnis im Mund wahrgenommen werden.

Den Unterricht schmecken – eine besondere Verknüpfung zwischen großartigem Erlebnis im Unterricht und das Gelernte mit positiven Erinnerungen abspeichern zu können!

G2, 2025

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