Meisterklasse auf Exkursion (Teil 1)

Wir sind wieder unterwegs: Wenige Wochen bevor es an den Abschlussprüfungen um die Wurst geht, erleben wir die finale Exkursion unseres Jahrgangs. Wir fahren von Sonntag bis Samstag und bereisen Österreich, Italien und die Schweiz. Auf unserer Reise besuchen wir besondere, erfolgreiche und innovative Gartenbaubetriebe. Als angehende Meisterinnen und Meister können wir so Ideen und inspirierende Eindrücke sammeln. Und dadurch lernen, erfolgreiche Konzepte umzusetzen.

Sonntag Morgen, 19.05.2019

Gleich am ersten Tag können wir uns zwei Betriebe ansehen, die einander in mancher Weise spiegeln. Durch das Gartenland Wohlhüter führt uns der Seniorchef, der uns einen spannenden Blick hinter die Kulissen ermöglicht.

Café im Gartenland Wohlhüter, Gundelfingen

In einem Unternehmen dieser Art kommen Aspekte wie Kundenführung und Warenpräsentation besonders zu tragen. Wie halte ich meine Kunschsaft möglichst lange im Betrieb? Welche Trends werden besonders nachgefragt? Im Gartencenter bin ich sehr nahe am Privatkunden und muss wissen, wie ich damit am besten umgehe. Im Gartenland Wohlhüter erfahren wir das aus erster Hand.

Nach einer Stärkung fahren wir weiter und laufen als nächstes die Baumschule Christoph an. Auch hier ist am Sonntag einiges los: Im Restaurant Clematis, das im Baumschulgelände liegt, tummeln sich die Gäste und entspannen sich im Baumschulpark. Der ist nämlich einzigartig in seiner Art und schliesst nahtlos an die Verkaufsflächen an. Heckenbeispiele, Formgehölze, aber auch Spielplätze – und sogar eine kleine Kapelle – machen diesen Park zu einem Erlebnis.

Verkaufsfläche Baumschulgarten Christoph, Weichenberg

Zum Abschluss wird die ganze Klasse mit einem offerierten Mittagessen im Clematis verwöhnt. Und da muss ich wirklich betonen, dass wir in jedem Betrieb grösste Freundlichkeit, Offenheit und Gastfreundschaft erleben. Diese gegenseitige Wertschätzung verschönert uns die ganze Exkursion und macht auch einfach Spass.

Sonntag Nachmittag

Im gleichen Stil machen wir bei den Baumschulen Frantz und Patzlsperger weiter: Erstere ist im Besitz der Familie eines Mitschülers und produziert Gehölze für den Grossraum München. Die Zweite wird von der aufgeweckten und überaus sympathischen Familie Patzlsperger geführt.

Eingangsmotto bei Patzlsperger, Postau

Es ist ein feiner Endverkaufsbetrieb mit einem vielfältigen Sortiment. Dieses wird in einer von hohen, immergrünen Hecken gerahmten Fläche präsentiert. Hier fühlt man sich schnell wohl: Die Familie Patzlsperger hat es geschafft, in ihrem Betrieb eine Atmosphäre der Geborgenheit zu erzeugen.

Baumschule Patzlsperger

Wir dürfen sogar zum Abendessen bleiben, am nächsten Morgen zum Frühstück. So viel Gastfreundschaft ist schon etwas besonderes: Wir sind der Familie sehr dankbar und werden die Baumschule Patzlsperger in guter Erinnerung behalten.

Simon
Baumschuler von Herzen, Gestalter aus Leidenschaft. Die Ursprünglichkeit ist mir wichtig, sie ist die Sprache der Natur. Aus ihrer Wildheit sprießen Ideen von Symbiose und tiefer Neugier, die wir verstehen wollen. Integrität gegenüber der lebendigen, vielfältigen Pflanzenwelt soll erlernt und gelebt werden. Darin Wurzelt echter Erfolg.
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