Ein Rundgang im Veitshöchheimer Rokokogarten

Freitag, der 15. September 2023

Zum Ende der ersten Schulwoche haben wir, die Klasse G1, eine Führung durch den Rokokogarten in Veitshöchheim bekommen.

Ein übliches Ritual und eine Geste der Staatlichen Meister- und Techniker Schule, um die örtliche Umgebung gemeinsam als Klasse erkunden zu dürfen.

Der Rokokogarten ist ein Wahrzeichen Veitshöchheims und Unterfrankens.

Er ist nicht nur reich an Schönheit, sondern auch ein Ort, der der repräsentativen Geselligkeit diente. Er sollte vor allem die Macht und den Einfluss des Fürstbischofs in der Region unterstreichen. Er war der Sommersitz für die Fürstbischöfe und später für den Kronprinzen Ludwig, nachdem Franken in das Königreich Bayern eingegliedert wurde. Umso schöner, dass der Garten bereits im 18. Jahrhundert für die Öffentlichkeit zugänglich war und auch heute, für jede/n eintrittsfrei zugänglich ist. 

Was ist überhaupt „Rokoko“?

Während die Menschen im Barock Symmetrie bevorzugten, zeichnet sich das Rokoko durch Asymmetrie und ausufernde Verzierungen aus. Der Stil ist verteilt im ganzen Garten. An den Skulpturen sind nicht nur harmonische Elemente zu erkennen, sondern durch ein erzählerisches Ausmaß wird eine tiefere und künstlerische Bedeutung den Garten herbeigeführt.

Was hat uns am meisten zugesagt?

Die Architektonische Merkmale des Rokokogarten? Die Wasserelemente? 

Wie man sich denken kann, war an diesem warmen Tag, das natürliche, wachsende und schattenabwerfende im Vordergrund.

Aus Taxus und Buxus wurden kunstvolle geometrische Formen geschnitten, um formelle Hecken, Beete und Skulpturen zu schaffen.

Die Beete vor der Schlossterrasse sind im Spätsommer mit Rosen, Dahlien und Tulpen bepflanzt. Vereinzelte Platanen und die Hainbuchenhecken, Fichten- sowie Lindenalleen verleihen dem Rokokogarten eine romantische Atmosphäre und bieten im Sommer Schatten, was uns an diesem heißen Septembertag zugutekam.

Außerdem wurde ein großer Teil des Gartens zum Anbau von Gemüse und Obst genutzt. Dieser ist heute nur noch in einem kleinen Teil vorhanden. Die Obstbäume sowie der kleine Gemüsegarten, der Anfang 1990 wieder neu angelegt wurde, geben dem Rokokogarten einen nostalgischen Charme. 

Für Garten- und Geschichtsliebhaber ein Muss!

Damit sollte klar sein: der Rokokogarten ist die Reise wert. Er ist während einer Radtour, mit dem Auto, aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu erreichen. Ein Kleinod, in dem man herrlich lustwandeln kann.

Dieser Garten ist einzigartig in seiner Anlage und Dekoration.

anonym

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